Hinter dem Einsatz von Lennart Friese (Mitte) steht wegen einer Daumenverletzung ein Fragezeichen. Foto: Alfred Stegemann

TSV Ladbergen: Hoffnung auf etwas Zählbarem

Fünf Mal in Serie sind die Landesliga-Handballer des TSV Ladbergen sieg- und punktlos geblieben. Da wird es Zeit, für das eigene Konto etwas zu tun.

Ab 19 Uhr sind die Heidedörfler am Samstagabend zu Gast bei Westfalia Kinderhaus. Trainer Giedrius Cerniauskas ist gar nicht mal so pessimistisch. Er geht davon aus, dass seine Mannschaft wieder etwas Zählbares einfahren wird.

Tabellennachbar Kinderhaus ist eine ganz andere Hausnummer als Spitzenreiter TV Isselhorst im letzten Spiel vor drei Wochen. Waren die Ladberger seinerzeit chancenlos, sollte heute etwas möglich sein. Cerniauskas hat die Westfalia schon mehrfach beobachtet. Zudem kamen im Sommer einige Spieler aus Senden, die er aus seiner Zeit beim ASV noch gut kennt. Der TSV-Trainer weiß, dass der heutige Verlierer wohl längere Zeit im Tabellenkeller bleiben wird. Deshalb erwartet er auch keinen filigranen Handball: „Es geht für beide um sehr viel. Das wird bestimmt kein schönes Spiel. Wenn wir aber die Punkte holen, soll mir das egal sein.“

Durch die jüngste Ergebniskrise hat die Stimmung ein wenig gelitten. „Um Mannschaftsgeist und Zufriedenheit wiederherzustellen brauchen wir ein positives Ergebnis“, weiß Cerniauskas. „Deshalb ist 100prozeniger Einsatz und Kampfbereitschaft gefragt. Ich bin fest davon überzeugt, dass die Jungs heiß genug sind, die Misere endlich zu beenden.“

Fehlen wird am Samstag ganz sicher Lasse Kock. Die Einsätze von Lennart Friese (Daumen) und Julian Schröer (Ferse) sind fraglich. Da fällt eine Entscheidung über ihren Einsatz wohl erst kurz vor Anpfiff. „Wir dürfen uns im Angriff keinen leichtfertigen Ballverlust erlauben“, weiß der TSV-Trainer. „Mit ihrer kompakten 6:0-Deckung lauern sie nämlich genau darauf.

 

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WN Bericht 10.11.2017 Bericht: Alfred Stegemann

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