Keine Alternativen: TSV bricht in Halbzeit zwei ein
![]() Nils Helmers war einer der angeschlagenen Spieler des TSV. Er gab alles, konnte die Niederlage in Hüllhorst aber nicht verhindern.Foto: (Alfred Stegemann) |
Mit 19:26 (11:11) musste sich der TSV Ladbergen am Samstag bei der HSG Hüllhorst geschlagen geben. Was sich so deutlich ließt, war unter dem Strich allerdings eher eine knappe Angelegenheit.
Ja, es war für den TSV sogar mehr drin. Und dennoch gab es nach dem Abpfiff von Trainer Tobias Mateina keine Kritik. Im Gegenteil. „Ich kann den Jungs überhaupt keinen Vorwurf machen. Sie haben alles aus sich heraus geholt. Aber wir hatten keine Alternativen. Zum Schluss hat ganz einfach die Kraft gefehlt.“
Mit Pattrick Tuttmann, Patrick Schröer und Nils Helmers fehlten unter der Woche drei Spieler krankheitsbedingt beim Training. Sie waren in Hüllhorst zwar dabei, aber eben nicht ganz fit. während des Spiels fiel auch noch mit einer Knieverletzung aus. Philip Wüller (Hand verstaucht) stand gar nicht erst im Kader. So lange die Kräfte reichten, spielte der TSV richtig gut mit und lag im ersten Durchgang mehrmals in Führung. Fünfmal trafen die Gäste zudem nur den Pfosten, so dass sogar ein beruhigender Vorsprung möglich gewesen wäre. Stattdessen hieß es beim Seitenwechsel (11:11).
Im zweiten Durchgang ließen Kraft und Konzentration nach. Wechselmöglichkeiten hatte Ladbergen kaum noch. „Wir haben Hüllhorst einen großen Kampf geliefert“, meinte Mateina. Am Ende aber fehlte die Kraft.“
TSV Ladbergen: Hakmann, Hruschka - Kotlweski, Graß (2/1), Tuttmann (2), Braithwaite (2), P. Schröer (3), J. Schröer (5), Rathmann (1), (3), Helmes (1),
Keine Alternativen: TSV bricht in Halbzeit zwei ein
