Spannung bis zum Schluss
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Mit einem knappen, aber verdienten 32:31 (17:17)-Auswärtssieg kehrte Verbandsligaaufsteiger TSV Ladbergen am Samstagabend aus Brockhagen zurück und kann sich somit ruhigen Gewissens in die zweiwöchige Herbstpause verabschieden.
Dass es am Ende nur zu einem Ein-Tore-Sieg reichte, lag auch daran, dass sich der TSV das Leben durch viele eigene Fehler selbst schwer gemacht. „Wir haben eigentlich immer geführt, haben aber durch eigene Fehler Brockhagen immer wieder ins Spiel kommen lassen“, kritisierte Ladbergens Trainer Tobias Mateina nach dem Abpfiff. Dabei sei er ansonsten mit der Leistung seiner Truppe ganz zufrieden. „Da war ein starker Sascha Hruschka im Tor, außerdem haben Julian Schröer und Patrick Tuttmann ganz hervorragend gespielt. Aber eigentlich hat das ganze Team gut gespielt“, lobte der TSV-Coach seine Mannen über den grünen Klee.
Die Gäste begannen die Partie auch gleich mit Erfolg. Nach fünf Minuten führten die TSVer mit 4:0. „Wir hatten den TuS die ganze Zeit im Griff“, so Mateina. Aber durch die bereits angesprochenen Fehler, die sich immer wieder einschlichen, kamen die Gastgeber wieder zurück ins Spiel und schafften bis zum Ende des ersten Durchgangs noch ein 17:17-Unentschieden.
„In der zweiten Halbzeit haben wir uns dann mit zwei, drei Toren abgesetzt“, meinte Mateina. So hielt der TSV den Gegner stets auf Distanz, auch wenn dieser auf Schlagweite blieb. „Wir konnten den Sack einfach nie zumachen“, ärgerte sich Mateina doch ein wenig über die unnötigen Nachlässigkeiten.
Kurz vorm Ende aber hatte der TSV Ladbergen einen Drei-Tore-Vorsprung herausgespielt, Brockhagen konnte nur noch bis zum 31:32 aufschließen. Aber zu mehr reichte es für den ehemaligen Oberligisten dann doch nicht. Der TSV durfte sich über den ersten Auswärtssieg in der neuen Liga freuen.
„Am Dienstag ist erst einmal trainingsfrei. Dann geht es ab Donnerstag aber normal weiter“, blickte schon gleich wieder nach vorne. „In zwei Wochen empfangen wir dann ja in eigener Halle den ASV Senden. Das wird dann noch einmal ein Highlight für uns, wenn es gegen den absoluten Topfavoriten der Liga geht“, war Mateina die Vorfreude darauf anzumerken.
TSV: Hakmann, Hruschka; F. Graß (7/5), Braithwaite (2), Schriewer (1), J. Schröer (2), Helmers (1), P. Schröer (10), Wüller (2), Rathmann (1), Tuttmann (6), Holdsch, Kipp.
VONUWE WOLTER
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